• Wir  sind gegen die geplante Zerstörung und Verbauung der wenigen noch vorhandenen zusammenhängenden Grün-, Landwirtschafts- und Erholungsflächen in Unterschleissheim, die Spaziergängern, Naturliebhabern, Radlfahrern, Joggern , Hundebesitzern bisher als sehr geschätzte Erholungs- und Rückzugsgebiete dienen.
  • Wir sind für den Erhalt dieser Naherholungsgebiete als grüne Lungen unserer Stadt, welche zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in sehr erheblichem Maß beitragen.
  • Wir sind gegen die Ausweisung neuer Wohngebiete und speziell gegen die geplanten Rieseneubaugebiete am Südrand des Ortes zwischen Friedhof und Bahn bis zum Berglwald hin sowie jenseits der Bahn südlich der
    Orionstraße bis zur Stadtgrenze - einer Fläche, die laut Regionalplan München bereits Teil eines großräumigen Grünzugs und Frischluftkorridors ist.
  • Wir sind stattdessen dafür, bestehenden Wohnbedarf vorrangig durch maßvolle Innenentwicklung und Nach-verdichtung zu decken z.B. Baulücken zu schließen, Dachgeschossausbau anzubieten, untergenutzte Bauflächen zu nutzen, Brachflächen zu nutzen, leerstehende bauliche Anlagen umzunutzen, nicht mehr genutzte Gewerbeflächen in Wohnflächen umzuwidmen, Innenausbauten, Aufstockungen, Anbauten, Umnutzung von Restflächen zu gewährleisten,
    so wie es auch das Bayerische Landesentwicklungsprogramm(LEP) vorsieht.

    Flächen, die der Naherholung und räumlichen Gliederung dienen (z.B. Grünflächen) oder Ausdruck einer charakteristischen Siedlungsstruktur sind, sind erhaltungswürdig (LEP, 3.2).


    Wir sind weiter dafür, dass die verbindlichen Vorgaben des Regionalplanes München, wonach
    innerörtliche Freiflächen, die in Verbindung mit der freien Landschaft stehen, zu erhalten sind. Diese sind mit den Grünzügen zu vernetzen (Regionalplan München - Teil B - Fachliche Ziele und Grundsätze, Punkt 4.1.6, Ziel und Begründung).

    Der Regionalplan begründet das damit, dass auch für die Erholung die innerstädtischen Grün-und Freiflächen von großer Bedeutung sind. Ihre Verknüpfung untereinander und mit der umgebenden Landschaft durch attraktive Fuß-und Radwege kommt dem Bedürfnis vieler zugute, bei der Feierabenderholung zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren.
    Wohnnahe, zu Fuß und mit dem Rad gut erreichbare Freiflächen sind zudem ein Anreiz, bei kürzeren Wegestrecken auf das Auto bzw. auch einmal auf Fahrten in weiter entfernte Erholungsgebiete zu verzichten.

    Es sollte also keine Erweiterung in der Fläche und Flächenausweisungen außerhalb der bestehenden Siedlungsgrenzen erfolgen, für den notwendigen Wohnraumbedarf im Sinne eines behutsamen Wachstums sollten vielmehr die planerischen Vorrausetzungen für eine maßvolle und qualifizierte Innenortentwicklung (innerörtliche Verdichtung, Baulückenschließung ect.) unter Erhalt - und nicht auf Kosten - ortsbildtypischer und –prägender Freiräume und Grünstrukturen geschaffen werden; auch künftige Generationen sollten noch Gestaltungsmöglichkeiten haben.

    Die Attraktivität einer Stadt wie Unterschleißheim kann nur steigen, wenn auch im äußeren Stadtbild deutlich wird, dass Lebensqualität für die Bevölkerung und Zugang zur freien Natur noch eine nachhaltige Wertschätzung erfahren.
    Das städtebauliche Erscheinungsbild sollte erhalten werden und nicht einem konturlosen Siedlungsbrei weichen
    .
  • Wir sind für ein vernünftiges und maßvolles Wirtschaften, bei dem die letzten Freiflächen und Grünzüge der Stadt eben nicht auch noch geopfert werden.
  • Als Wählerinnen und Wähler sind wir es leid, für weitere Bau- und Planungsvisionen der Stadtmanager und ihrer auf immer weiteres und größeres Ortswachstum angelegten Politik dann mit immer mehr Naturzerstörung, zubetonierter Landschaft und einfallslosen weiteren Baulandausweisungen die Zeche zahlen und unsere Wohn- und Lebensqualität beeinträchtigen lassen zu müssen !
    Es gibt durchaus bessere Alternativen und Antworten - siehe z.B. Bayer.Landesentwicklungsplan oben - auf
    die zweifellos anstehenden Zukunftsfragen als ein immer weiter schrankenloses Wachstum im Sinne eines immer Mehr, immer Weiter und immer Höher !
  • Wir sind für den Schutz unserer natürlichen Grünzüge und Naherholungsgebiete und der damit verbundenen Lebensqualität !
    Zumal laut Bayer. Landesamt für Statistik nachweislich ohnehin nur mehr 3,9 %  der gesamten Gebietsfläche
    der Stadt Unterschleißheim Grün- und Erholungsflächen, die beiden Friedhöfe inbegriffen !!


Wenn auch Sie nicht wollen …

... dass immer weiter Neubaugebiete ausgewiesen und Naturzerstörung betrieben wird, statt den bestehenden Wohnbedarf vorrangig durch innerörtliche Nachverdichtung, Umnutzung leerstehender baulicher Anlagen, Dachgeschossausbau, Schließung bestehender Baulücken und Nutzung bereits ausgewiesener Baugebiete oder auch leerstehender Bausubstanz zu decken...

…dass der für uns Unterschleissheimer sehr wichtige Grüngürtel zwischen Friedhof und der Bahnlinie als eines der letzten zusammenhängenden, natürlichen Freizeit- und Naherholungsgebiete mit hohem Wert für die Wohn- und Lebensqualität eines Tages bis an die südliche Ortsgrenze zum Berglwald hin zubetoniert und versiegelt wird und dann Folgen in Form steigenden Verkehrsaufkommens, steigender Luftverschmutzung, zunehmender Bevölkerungsdichte sowie weiter schwindender natürlicher Naherholungsräume eintreten…

…dass die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger - wie sie als Anregung zum neuen Flächennutzungsplan beim ersten Bürgerforum im Juni 2008 und auch wieder bei der Bürgerinformation zum neuen Flächennutzungsplan am 14.November 2016 geäußert wurden und wobei der Erhalt und Ausbau von Landschaft, Freizeit, Erholung und  Wohnqualität in Unterschleißheim die meisten positiven Simmen erhielten – in grober Form einfach mißachtet und konterkariert werden…


... dann sind Sie herzlich willkommen und zum Mitmachen eingeladen !

 

 

 

 

 

 

 

 


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